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Helferkreisfest 2015
© Anton Hofmann 

Rodenbach bündelt Interesse an Bürgerengagement für Flüchtlingshilfe

Nicht zum ersten Mal hatte die Gemeindeverwaltung Rodenbach zu einem gemeinsamen Treffen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern geladen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe und beim Thema Integration engagieren möchten. So fanden sich diesmal fast 70 Personen zum Helferkreis Asyl in der Rodenbachhalle ein. Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) war von dem Zuspruch begeistert. „Sie machen nicht nur mir Mut, sondern auch allen bereits Engagierten und natürlich den Flüchtlingen, hier willkommen zu sein“, betonte er in seiner Begrüßungsrede.

Die Organisation und Struktur der Flüchtlingshilfe wird von den Mitarbeitern im Amt für Familie, Senioren und Soziales koordiniert. Amtsleiter Andreas Betz und die Mitarbeiter Christine Fleiner und Peter Rudolph engagieren sich bereits beispielhaft weit über ihre dienstlichen Pflichten hinaus. Sie organisieren und strukturieren die Arbeit der freiwilligen ehrenamtlichen Helfer in Rodenbach, die z.B. den Flüchtlingen Deutsch beibringen. „Auf Grund der Rückmeldungen liegt den Rodenbachern das Thema Integration sehr am Herzen“, was Bürgermeister Schejna und seine Mitarbeiter veranlasst hat, zielgerichtet zu einem weiteren Treffen des Helferkreises in größerem Rahmen einzuladen.

Nach den aktuellen Zuweisungszahlen wurden bisher 95 Flüchtlinge in Rodenbach untergebracht. Obwohl Rodenbach bisher die Quote immer erfüllen konnte, ist weiter mit stets steigenden Prognosen für die Zuwanderung zur rechnen. Die Gemeindeverwaltung rechnet mit einer Verdoppelung in den nächsten Monaten. „Deshalb ist und bleibt es eine nachhaltige Aufgabe für uns alle“, betont Bürgermeister Schejna. Christine Fleiner stellte daraufhin die verschiedenen Arbeitskreise vor, die mit Hilfe von interessierten Bürgerinnen und Bürgern gebildet werden sollen, um z.B. weitere Deutschkurse in Rodenbach anbieten zu können, eine Fahrradwerkstatt für Reparaturen, diverse Freizeit- und Sportangebote, Rundgänge zur Vermittlung von Ortskenntnissen oder Sachspenden. Der Zuspruch an den einzelnen Gruppentischen war anschließend entsprechend groß und die Teilnehmerlisten füllten sich schnell. Zudem gab es die Möglichkeit weitere Ideen einzubringen. „Angefangen von einem regelmäßigem internationalen Frühstück, Spielenachmittagen, …. und einem Gemeinschaftsgarten ist alles dabei“, freute sich Christine Fleiner am Ende der Veranstaltung.

Das Rathaus wird nun die Angebote koordinieren und den Kontakt mit den Interessenten aufnehmen. „Wir haben auf der Homepage der Gemeinde unter www.rodenbach.de eine Rubrik zum Thema Flüchtlingshilfe unter „Leben und Wohnen/Ehrenamt“ eröffnet. Hier stellen wir aktuelle Informationen ein, was wir brauchen oder wo sie sich engagieren können“, erläutert Amtsleiter Andreas Betz. Wichtig ist der Gemeinde in diesem Zusammenhang der Anspruch, wie bisher bereits erfolgreich, Flüchtlinge und Asylsuchende in gemeindeeigenen oder angemieteten Wohnungen unterbringen zu können. „Damit beginnt Integration. Wir sind daher immer auf der Suche nach weiteren Wohnungen. Container oder die Zweckentfremdung von Sporthallen darf nicht Ziel unserer Gesellschaft sein“, unterstreicht Bürgermeister Schejna das Ansinnen.

Kontakt

Andreas Betz
Familie, Senioren und Soziales
Amtsleiter
Buchbergstraße 2
63517 Rodenbach

Raum: 10
Telefon: 06184 599-10
Telefax: 06184 599-56
andreas.betz@rodenbach.de
Jürgen Raab
Soziale Hilfen
Flüchtlingsbeauftragter
Buchbergstraße 2
63517 Rodenbach

Telefon: 06184 59960
Telefax: 06184 599-56
Raum: UG
juergen.raab@rodenbach.de

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