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29.01.2021

Ein Wichtel brachte spannende Erlebnisse in eine ungewöhnliche Weihnachtszeit

Alles war im Dezember anders: Nicht nur, dass unser beliebter Weihnachtsmarkt vor dem 1. Advent ausfiel, war die Angst bei den Kindern groß, dass auch noch der Nikolaus wegen Corona nicht kommen würde. Aber gerade in dieser anderen Zeit überraschte im Kindergarten am 1. Dezember ein Wichtel, der in unser Haus einziehen wollte. Schnell wurde eine tolle Wichteltür gebastelt, damit dieser sich wohl fühlen kann, denn er versprach in einem Brief, jeden Tag bis Weihnachten eine Überraschung für die Kinder bereit zu legen.

So kam es, dass jeder Morgen voller Spannung begann, was sich der Wichtel wohl ausgedacht hatte. Da gab es eine Mitmachgeschichte oder eine Plätzchenmassage, ein Experiment, welches gleich ausprobiert wurde, einen Schatz im Zauberwald versteckt, nachdem alle Kinder am gleichen Tag auf die Suche gingen, einen Wichtelstein, der sie beschützen sollte und vieles mehr. Außerdem wartete täglich ein Brief mit kleinen Geschichten auf die Kinder. Einmal entdeckten sie sogar Fußspuren die zur Wichteltür führten. Er half auch dem Nikolaus, damit dieser rechtzeitig die gefüllten Strümpfe zum Kindergarten brachte. Der Nikolaus konnte jedoch mit seinen Helfern nur an das Fenster kommen, da er den Kindergarten nicht betreten durfte. Die Kinder freuten sich trotzdem sehr ihn zu sehen und ihm ein Gedicht vortragen zu können.

Im neuen Jahr suchten die Kinder in der Notbetreuung nach Briefen und Hinweisen vom Wichtel und waren traurig, dass er nicht mehr da war. Sie wollten unbedingt die Wichteltür für den nächsten Dezember aufbewahren, damit wieder ein Wichtel in den Kindergarten kommen kann.


Im Hort hingegen war es genau anders herum. Eines Tages tauchte eine winzige Tür auf, die erst gar nicht bemerkt wurde. Als es soweit war, sprach sich die Neuigkeit schnell herum und die Kinder stellten eine Reihe von Theorien auf, was sich hinter der Tür verbarg. Ein Mauseloch, ein Elf, ein Räuber oder ein Wichtel? Der ganze Raum wurde auf den Kopf gestellt und überall fanden sich plötzlich „Hinweise“ auf des Rätsels Lösung, die von den Kindern fein säuberlich protokolliert und katalogisiert wurden. Eines der Kinder konnte von einer ähnlichen Tür bei sich zu Hause berichten – ein schwedischer Wichtel?! Die Kinder versuchten nun dem „Wichtel“ weiter auf die Spur zu kommen. Die Wand wurde mit Ohren und einem Schnur-Telefon abgehört. „Duscht der etwa!“ Und es wurde versucht einen Blick auf den Bewohner zu erhaschen. Der Raum wurde abgedunkelt und alle versteckten sich und waren „mucksmäuschenstill“. Aber zu sehen war nichts. Man einigte sich schließlich auf zwei Dinge, über Nacht sollte eine Kamera aufgestellt werden, für den Fall, dass der Bewohner sich zeigte und da sich neben der Tür ein Briefkasten befand schrieben die Kinder fleißig Briefe. Sogar ein Mini-Päckchen mit Schokolade bekam der Wichtel. Und siehe da, ein paar Tage später bekamen die Kinder einen langen Brief und auf einem Video zeigte sich tatsächlich der Wichtel, der kurz verstohlen sein Heim verließ. Und winzig kleine Fußspuren entdeckten die Kinder auch. Die Begeisterung war groß. Immer wieder wollten die Kinder das Video sehen, es entbrannte eine Diskussion – Fake oder Wahrheit! Außerdem wurden Briefe zurückgeschickt und noch 3 weitere Türen tauchten in der Folge auf. Wo der Wichtel aber nach Weihnachten geblieben ist, das wissen wir (noch) nicht.

Das Team der Kita Buchbergstraße

Weihnachtsmann besucht die Kita Buchbergstrasse
Weihnachtsmann besucht die Kita Buchbergstrasse


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