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Kindertagesstätte Tausendfüßler

Bereich Krippe

Für die jüngsten unserer Kinder, die 2-jährigen, ist die Autonomiegewinnung sehr wichtig. Ziel der Entwicklungsbegleitung ist es hier, den Kindern so viel Freiraum wie möglich, aber auch so viel Schutz wie nötig zu geben.
Der geschützte Raum des Anbaus bietet für maximal 30 Kinder viel Platz zum Ausprobieren und Experimentieren in den beiden Funktionsräumen mit Bildungsschwerpunkten. Kinder ab 2 Jahren können sich hier entwickeln, lernen und Spaß haben.

Bereich Kindergarten

Wir bieten den Kindern die Möglichkeit, entsprechend ihren Interessen und Neigungen, die unterschiedlich gestalteten Räume zu nutzen. Jedem Kind wird aber auch die Vertrautheit und Sicherheit einer Gruppenzusammengehörigkeit gegeben, indem sich jede Bezugsgruppe (altershomogen) täglich zum Morgenkreis trifft. Wir lassen den Kindern viel Raum an Entscheidungsmöglichkeiten, wann, wo, was und mit wem sie spielen möchten.
Es gibt feste Strukturen, die den Kindern helfen, sich im Alltag zu orientieren und eigene Entscheidungen zu treffen. Beispiele hierfür sind ein strukturierter Tagesablauf, klare Regeln und Absprachen in den Funktionsbereichen sowie Piktogramme, die zur Orientierung helfen.
Durch die tägliche Nutzung des Turnraums, der Spielstraße und unseres Außengeländes geben wir den Kindern viele Möglichkeiten zur Bewegung. Jeweils eine Erzieherin ist von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr für die Funktionsräume Rollenspielraum, Malraum, Bauraum, Bistro und Turnraum verantwortlich. Die Zuständigkeit wechselt ca. vierteljährlich.
Die Kollegin am Empfangstisch nimmt ihre individuellen Rückmeldungen für den Tag entgegen. Alle Erzieherinnen sind für Kinder Ansprechpartner. Für Elterngespräche ist jeweils die Bezugsgruppenerzieherin zuständig.
Insgesamt 88 Kinder können sich hier entwickeln, lernen und Spaß haben.

Bereich Hort

In der offenen Arbeit sind die Kinder in keine festen Gruppen eingeteilt. Die Räume sind als Funktionsräume eingerichtet, wie z.B. Hausaufgabenraum, Bistro und Kreativraum. Dadurch können die Kinder einen großen Teil ihres Tagesablaufes selbst gestalten und ihre Spielorte nach ihren Vorstellungen aussuchen. Außerdem können die Räume intensiver genutzt werden, da jeder Raum nur eine Funktion hat und nicht der gesamte Tagesablauf darin stattfinden muss.
Die offene Arbeit gibt dem Kind eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Bildung von Freundschaften. Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit wird durch die offene Arbeit gefördert. Die Kinder lernen, gemeinsam getroffene Absprachen und Regeln einzuhalten und Kompromisse einzugehen. Jede Erzieherin ist für Eltern und Kinder gleichberechtigter Ansprechpartner.
Eine Zuordnung der Kinder auf die einzelnen Erzieherinnen ermöglicht eine gezielte Beobachtung jedes einzelnen Kindes. In der Verantwortung der jeweiligen Erzieherin liegt ebenfalls das Führen von Elterngesprächen. Die Erzieherinnen wechseln jeweils nach den Schulferien die Zuständigkeit für die verschiedenen Bereiche: Anmeldung, Bistro, Kreativraum und Hausaufgabenraum.
Insgesamt 45 Kinder treffen sich hier nach der Schule zum Mittagessen, Hausaufgaben machen und Freizeit genießen.

Pädagogische Grundsätze

Die Grundlage unserer Arbeit bildet der „Situationsorientierte Ansatz“. Dieser Ansatz versteht Kinder als kompetente Persönlichkeiten, die sich auf unterschiedliche Weise mit ihrer Umwelt auseinandersetzen und Lösungen suchen.
Durch genaue Beobachtungen und Gespräche stellen wir die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder fest, greifen diese auf und setzen sie gemeinsam mit den Kindern um. Daraus entstehen unterschiedliche Aktionen, Angebote und Projekte, wie z.B. Waldwochen oder Ausflüge.
Diesen pädagogischen Grundsatz verwirklichen wir in allen drei Bereichen – mit unterschiedlichen organisatorischen Strukturen.
In den Bereichen U3 und Kindergarten werden Kinder einer festen Bezugsgruppe mit fester Erzieherin zugeordnet. Diese Gruppe trifft sich für ca. 45 min am Morgen. Die weitere Zeit des Tages dürfen sich Kinder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und im Freispiel Angebote, Räume, große Menschen erkunden.
Im Hort gibt es keine feste Gruppeneinteilung.

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