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Wald- und Naturkindergarten

Der neue Wald- und Naturkindergarten hat seit dem 1. August geöffnet

Am 1. August hat der neue Wald- und Naturkindergarten der Gemeinde Rodenbach seinen Betrieb aufgenommen. Bürgermeister Klaus Schejna, Amtsleiter Andreas Betz und die zuständigen Erzieherinnen Martina Protzmann, Anja Rostkovius und Eileen Sattler konnten die ersten Kinder mit ihren Eltern auf dem neuen Grundstück in Oberrodenbach begrüßen.

Die Öffnungszeit des Kindergartens ist täglich von 08.00-15.00 Uhr. Bis zu 20 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt können betreut werden.

Gerne können sich interessierte Eltern mit der Leiterin Martina Protzmann in Verbindung setzen, um sich das Grundstück anzuschauen oder Fragen zum Konzept zu stellen. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin (Tel.: 0151-61068910).  Außerdem steht Ihnen der Leiter des Amts für Familie, Senioren und Soziales, Andreas Betz (Tel.: 599-10) für weitere Auskünfte im Rathaus zur Verfügung.

Lage

Der Wald- und Naturkindergarten liegt in Oberrodenbach hinter dem Naturfreundhaus. Die Flurbezeichnung des Geländes ist "Auf die Wirthmeswiesen". Das Grundstück hat ca. 1000 m² Fläche. Auf dem Grundstück befindet sich ein Schutzhütte, sowie zusätzlich überdachte Flächen. Das angrenzende Grundstück der Freunde und Förderer der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg - Stamm Barbarossa - Rodenbach e.V., kann ebenfalls von der Gruppe genutzt werden. Bei Unwetterlagen steht der Gemeinschaftsraum in der Südhanghalle als Schutzraum zur Verfügung.

Konzept Wald- und Naturkindergarten

Ein „Wald- und Naturkindergarten“ bietet neben einem klar strukturierten Tagesablauf Kindern vor allem viel Zeit für ein selbstorganisiertes Spiel ohne konventionelles Spielzeug, in und mit der Natur. Die vielfältigen Möglichkeiten sich in der Natur als selbstwirksames Wesen zu erfahren, fördern so das Zutrauen des Kindes in die eigenen Fähigkeiten. Gezielte pädagogische Angebote rund um das Thema Natur werden zusätzlich angeboten.

Kinder im Wald- und Naturkindergarten sind in erster Linie bewegungsaktive Kinder. Sie erproben sich, klettern, spielen, verstecken und laufen im wahrsten Sinne über Stock und Stein. Dabei werden Orientierungs- und Reaktionsfähigkeit, aber auch Konzentration und Teamfähigkeit gefördert. Waldpädagogik wirkt sich auf Phantasie und Sprachentwicklung unterstützend aus, weil sich die Kinder über die Bedeutung der Natur und das Spielgeschehen verbal austauschen müssen, dabei wird auch das Bewusstsein für den Umgang mit der Natur gestärkt.

Im Wald und in der Natur helfen sich die Kinder gegenseitig, sie lernen miteinander und bewältigen Ängste und „Gefahren“. Die Zeit im Wald- und Naturkindergarten stärkt durch den Aufenthalt in der Natur das Immunsystem und fördert in ganz besonderer Art den sozialen Zusammenhalt und die sozialen Kompetenzen der Kinder.

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