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Rodenbacher Wald (c)Apel

Natur und Landschaft

Die Gemarkung der Gemeinde Rodenbach hat eine Größe von 1.671 ha und liegt im Büdingen-Meerholzer-Hügelland. Sie wird im Norden von der Kinzig und ihrer Aue begrenzt. Richtung Südosten steigt das Gelände von 114 bis auf 250 m über NN. an und die Ausläufer des Buntsandsteinspessarts bilden ein großes Waldgebiet. Neben der Kinzigaue mit ihren Fließgewässern Kinzig und Lache, sowie den großen Waldbereichen im Süden und Osten, bilden Ackerbau und die Streuobstwiesen am westlichen Ortsrand von Niederrodenbach und südwestlich von Oberrodenbach, charakteristische Landschaftsbestandteile. Nicht zu vergessen ist der namensgebende Rodenbach, der als Flachlandgewässer in den Wäldern östlich von Rodenbach entspringt, beide Ortsteile durchfließt und in der Kinzigaue in die Lache mündet. Der Naturfreund fndet in der Gemarkung außerhalb der Ortschaften aber auch zahlreiche Amphibienteiche und wegbegleitende Hecken und Ruderalfluren mit Hochstauden.

Wertvolle Naturelemente

Wald


Die Wälder von Rodenbach sind durch Buchenwald, Kiefern- und Fichtenforste geprägt. Ein besonders naturnaher und wertvoller Buchenwald findet sich südöstlich der Niederrodenbacher Wingert. Er weist eine Vielzahl von alten Buchen sowie stehendes und liegendes Totholz auf. Der Wald bietet Lebensraum besonders für Spechte und weitere höhlenbrütende Vogelarten, Käfer und Pilze. Die Gemeinde Rodenbach hat in 2003 3,3 ha des Buchenwaldes aus der weiteren forstlichen Nutzung genommen. Die Bäume dürfen hier ihr natürliches biologisches Alter erreichen und zusammenbrechen. Der Anteil von Alt- und Totholz wird dadurch gefördert. Es entsteht ein "Urwald von Morgen" und die dynamischen Prozesse des Lebensraums Wald können wie durch ein Fenster beobachtet werden.

Rodenbachtal zwischen Nieder- und Oberrodenbach


Zwischen dem Ortsrand von Oberrodenbach bis in Höhe des Bauhofs durchfließt der Rodenbach das Rodenbachtal. Der Rodenbach ist hier sehr naturnah ausgeprägt mit einer sandigen Gewässersohle, zahlreichen Kiesbänken und Auskolkungen. Begleitend stockt ein naturnaher Bachauenwald, der sich hauptsächlich aus Erlen und Eschen zusammensetzt und eine Vielzahl seltener Pflanzenarten aufweist.

Landschaftsschutzgebiet Auenverbund Kinzig


Das Landschaftsschutzgebiet Auenverbund Kinzig hat im Bereich der Gemarkung Rodenbach eine Fläche von ca. 135 ha und erstreckt sich von der Kinzig bis zur Bahnlinie im Süden. Es ist charakterisiert durch eine weite offene Aue mit Wiesen, Röhrichtbeständen und teilweise Ackernutzung. Die Wiesenbereiche können gerade Wiesenvögel wie Wiesenpieper, Braunkehlchen, Schafstelze und Kiebitz einen Lebensraum bieten. Graugänse, Graureiher und Feldlerche sind immer wieder anzutreffen. Besonders zu erwähnen ist, dass seit dem Jahr 2000 der Weißstorch wieder in der Rodenbacher Kinzigaue brütet. Spaziergänger können von den gut begehbaren Wegen aus, in jedem Frühjahr und Sommer seine Aktivitäten und die Aufzucht der Jungvögel beobachten.

Naturschutzgebiet "Röhrig von Rodenbach"

 

                                                                                                                         DasNaturschutzgebiet Röhrig von Rodenbach hat eine Größe von 48,22 ha und liegt im Landschaftsschutzgebiet Auenverbund Kinzig. Besonders schützenswert sind hier die großflächigen Röhrichtbestände und Feuchtwiesen. Das Gebiet weist zahlreiche gefährdete Pflanzenarten auf. Das Röhricht ist Lebensraum von seltenen Vögeln wie Bekassine, Rohrweihe, Schilf- und Teichrohrsänger.

Kontakt

Silke Fees
Bauamt
Umwelt-/Abfallberatung
Buchbergstraße 2
63517 Rodenbach

Raum: 31
Telefon: 06184 599-38
Telefax: 06184 50472
silke.fees@rodenbach.de