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Panorama Niederrodenbach

11.04.2018

Main-Kinzig blüht - Rodenbach macht mit!

Blühfläche
Blühfläche

Vortrag am 3. Mai 2018 um 19.00 Uhr im Bürgertreff in Oberrodenbach

Zum Start des Projektes „Main-Kinzig blüht“ wird Dipl. Ing. Dorothee Dernbach am 3. Mai 2018 über die Möglichkeiten der naturnahen Gestaltung von Gärten und Grünflächen referieren. Sie wird in einem reich bebilderten Vortrag Pflanzungen vorstellen, die von Privaten und kommunalen Bauhöfen umgesetzt werden können und ein Beitrag zur Steigerung der Insektenvielfalt leisten.

Im Rahmen der Biodiversitätsstrategie des Landes Hessen hat der Main-Kinzig-Kreis in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Main-Kinzig-Kreis das Projekt „Main-Kinzig blüht“ aufgelegt. Es stellt einen Beitrag zur Kampagne „Hessen blüht“ dar und hat zum Ziel, eine größere Vielfalt an einheimischen Pflanzen und wildlebenden Insekten auf öffentlichen und privaten Grünflächen zu erwirken.

Bei dem öffentlichen Vortragsabend wird nach Begrüßung durch Bürgermeister Klaus Schejna das Projekt vom Abteilungsleiter der Unteren Naturschutzbehörde Bernd Leutnant vorgestellt. Anschließend wird Frau Dorothee Dernbach, langjährige erfahrene Fachfrau auf dem Gebiet der naturnahen Gartengestaltung, ausführlich berichten, wie Gärten und Grünflächen artenreicher und insektenfreundlich gestaltet werden können.

Das Projekt „Main-Kinzig blüht“ soll u.a. den für die Grünpflege zuständigen Mitarbeitern der kommunalen Bau- bzw. Betriebshöfen und Gewerbebetrieben beratend zur Seite stehen. Angesprochen ist neben der Gemeinde Rodenbach jede der weiteren 27 Kommunen des Main-Kinzig-Kreises. Es werden exemplarisch Flächen beplant und die Planung gemeinsam umgesetzt, danach wird die Pflege der umgewandelten Flächen über ein bis zwei Jahre gemeinsam mit den Bearbeitern vor Ort begleitet.

Ziel des zweijährigen Projektes ist es, durch diese exemplarischen Maßnahmen alle zuständigen Bearbeiter in die Lage zu versetzen, selbstständig Freiflächen vom Einheitsgrün in blühende und artenreiche Grünflächen umzuwandeln und die anschließende Pflege fachgerecht ohne weitere externe Anleitung weiter zu führen.

Einem Gremium aus Haupt- und Ehrenamtlichen, Fachleuten und Engagierten soll regelmäßig über den Stand der Arbeiten Bericht erstattet werden. Auch Naturschutzverbände und Imker sollen sich intensiv auf Kreisebene und vor Ort in den einzelnen Kommunen beteiligen.