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Panorama Niederrodenbach

20.07.2018

Wespen und Hornissen in Haus und Garten?

Sommerzeit -Wespenzeit-.
Mit Beginn des Sommers sind die Wespen damit beschäftigt einen neuen Staat aufzubauen, der im Spätsommer eine Volksstärke von durchschnittlich 6000 Tieren erreicht hat. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einige Informationen über Wespen geben und geeignete Verhaltensregeln mitteilen, wie Sie recht friedlich mit den Tieren leben können.

Hornisse
















Wespen nehmen einen wichtigen Platz in unserem Naturhaushalt ein und sind wahre Schädlingsbekämpfer. Zu ihrer Hauptnahrung gehören Insekten aber auch Aas. Darüber hinaus tragen sie zur Bestäubung unserer Blütenpflanzen bei.
Von den bei uns lebenden 11 staatenbildenden Wespenarten sind nur zwei Arten in der warmen Zeit für den Menschen lästig. Dies sind die Deutsche Wespe und die Gewöhnliche Wespe. Beide Arten bauen ihre Nester in dunklen Hohlräumen, meist im Boden. Bei der Suche nach einem geeigneten Nistplatz werden aber auch Hohlräume von Rollladenkästen, Dachvorsprüngen und Dachböden besiedelt.

Im Hochsommer wenn die Volksstärke am größten ist, teilen die Wespen unsere Vorliebe für süße Speisen und Getränke und können manchmal auch aggressiv werden und stechen. Hornissen, die größte unserer Wespen, sind recht friedfertig und vermeiden das Anfliegen des Menschen. Durch einige Verhaltensregeln kann man recht friedlich mit den Wespen leben.

Wichtig ist zu wissen, dass Wespen nur stechen wenn sie sich bedroht fühlen.

Passen Sie auf wo Sie sich hinsetzen, essen Sie vorsichtig und decken Sie Getränke und Süßes im Freien ab.
Schlagen Sie nicht wild um sich und vermeiden Sie Erschütterungen in Nestnähe
Stochern Sie nicht mit Gegenständen in den Einfluglöchern und versuchen Sie nicht durch Wasser oder Insektenbekämpfungsmittel die Wespennester zu zerstören.

Die Nester der Wespen und Hornissen sind einjährig. Die Arbeiterinnen und die alte Königin sterben im Herbst ab und die Jungkönigin sucht sich über den Winter einen geschützten Überwinterungsplatz. Die alten Nester können dann gefahrlos beseitigt werden. Haben Sie ein Wespennest im Haus sollte man daher prüfen, ob es möglich ist sich entsprechend von dem Nest fernzuhalten, einen Rollladen im Sommer nicht zu betätigen oder benachbarte Fenster mit einem Fliegenschutzgitter zu versehen.

Wespen gehören per Gesetz zu den geschützten Arten und ihre Nester sollten grundsätzlich nicht zerstört werden. Hornissen stehen sogar unter dem besonderen Schutz des Naturschutzgesetzes. Maßnahmen an deren Nestern bedürfen einer besonderen Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde. Sollte die Beseitigung eines Wespennestes wirklich notwendig werden (z.B. Nester in Wohnräumen, Kleinkinder im Raum, Allergiker) gibt es gerade bei Hornissen die Möglichkeit der Umsiedlung, die von erfahrenen Umsiedlern vorgenommen werden.

Hornissenumsiedlungen werden in Rodenbach vorgenommen von:

Lars Härtel
Tel. 06184 994635
Am Wochenende Anrufbeantworter 

Fa. Björn Kleinlogel
Donnersbergring 86
64295 Darmstadt
Tel. 06151 44658

Filiale Hanau: Tel. 06181-1804040

Fa. Insectacon
Kirchbergstrasse 1 
63755 Alzenau
Tel. 0 60 23  91 7439 - 16

Ist eine Umsiedlung nicht möglich, sollte die Vernichtung von einem anerkannten Schädlingsbekämpfer vorgenommen werden. Die Freiwillige Feuerwehr in Rodenbach führt keine Abtötungen von Wespennestern durch. Bitte versuchen Sie die Nester nicht selbst zu zerstören. Nur ausgebildete Schädlingsbekämpfer gewährleisten, dass keine gesundheitsschädlichen Spritzmittel verwendet werden und das niemand gestochen wird.

Informationen zur Biologie von Wespen und Hornissen erhalten Sie auch unter www.hymenoptera.de

Haben Sie weitere Fragen?
Die Wespen- und Hornissenberatung der Gemeinde Rodenbach
wird von Umweltberaterin Silke Fees, Tel. 06184-59938 durchgeführt.