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06.08.2020

Parteiübergreifender Startschuss für das Neubaugebiet
Südlich der Adolf-Reichwein-Straße

Neubaugebiet
Neubaugebiet

Nach langen Beratungen wurde in der jüngsten Sitzung der Rodenbacher Gemeindevertretung über alle Parteigrenzen hinweg einstimmig der Beschluss zur Entwicklung des Neubaugebietes
„Südlich der Adolf-Reichwein-Straße“ gefasst.

Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) freut sich gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden Norbert Link (SPD), Kai Kohlberger (CDU) und Michael Kempf (FDP) über die eindeutige Willenserklärung des Parlaments.


„Unsere Fraktionen haben sich im Vorfeld eingängig mit den Planungen und Erwartungen sowie den Anregungen und Hinweisen der Träger öffentlicher Belange sowie der Bürgerinnen und Bürger auseinandergesetzt.
Wir haben die Pläne daraufhin an einigen Stellen nochmals mit dem Planungsbüro Thomas Egel angepasst.
Damit wird die letzte große, zur Verfügung stehende Fläche für eine Weiterentwicklung in unserer Gemeinde vielen Alt- und Neubürgern ein neues Zuhause bieten.
Darüber hinaus wird auch weiterhin viel Grün für naturnahes Wohnen sowie die Freizeitgestaltung zur Verfügung stehen.“, so die Fraktionsvorsitzenden Link, Kohlberger und Kempf in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Bürgermeister Schejna und alle am Prozess Beteiligten waren sich frühzeitig einig, dass nicht unbedingt eine Maximierung von neuen Wohnflächen Hauptziel sein sollte.
Wichtig war allen stets das Gleichgewicht zwischen notwendiger Wohnraumentwicklung und gleichzeitigem Naturerhalt.
Nun werden - neben einer großzügigen Grünachse - zwei Straßeneingänge mit Kreiseln die Zuwegung und damit den Verkehrsfluss entzerren.
Ausreichende Spiel- und beruhigte Flächen sind vorgesehen, und das Anlegen von Schottergärten ist verboten.

Auf jedem Grundstück wird ein Baum gepflanzt und das Regenwasser wird in Zisternen aufgefangen.
Ein Tegut-Markt für Lebensmittel und Bioprodukte wird sich ansiedeln und damit eine fußläufige Nahversorgung, nicht nur für die neuen Bewohner, gewährleisten.
Auch eine weitere Kindertagesstätte ist geplant und seniorengerechtes Wohnen wird ermöglicht.

In den zurückliegenden Jahren hatten die politischen Gremien noch ein stärkeres Augenmerk auf die sogenannte Nachverdichtung der vorhandenen Wohngebiete gelegt.
Priorität lag damit auf dem Schließen von innerörtlichen Baulücken, dem Aufstocken bestehender Gebäude oder dem Bauen in zweiter Reihe.
Mit zunehmend geringeren Möglichkeiten, dem wachsenden Wohnraumbedarf auf diesem Wege zu begegnen, war die Ausweisung dieses letzten großen potenziellen Baugebietes eine logische Konsequenz.

„Viele Rodenbacher sind in den letzten Jahren weggezogen, weil sie keinen passenden Bauplatz gefunden haben, und der Altersdurchschnitt in Rodenbach ist hoch.“, unterstreichen die Fraktionsvorsitzenden.
Insofern brauche die Gemeinde gerade junge Familien, die sich längerfristig am Rande des großen Rhein-Main-Gebietes und gleichzeitig naturnah niederlassen wollen.
Und falls letztlich nicht alle Rodenbacherinnen und Rodenbacher mit dieser demokratisch herbeigeführten Entscheidung einverstanden sein sollten, so blicken die politischen Entscheider auf Basis dieser einstimmig verabschiedeten Lösung dennoch positiv in die Zukunft Rodenbachs.

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