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05.03.2025

Weltfrauentag: Noch zeitgemäß?


Blumenkranz in Form einer acht und Logo der Fairtrade Gemeinde Rodenbach
Blumenkranz in Form einer acht und Logo der Fairtrade Gemeinde Rodenbach


Vor über 100 Jahren wurde der internationale Frauentag, welcher oft auch „Weltfrauentag“ genannt wird, als offizieller Tag für die Rechte der Frauen eingeführt.

Der 8. März soll ein Symbol für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sein.

Weltweit finden an diesem Tag Aktionen und Demonstrationen von Menschen statt, die sich für eine größere Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Frauen einsetzen.

Die Fairtrade-Steuerungsgruppe aus Rodenbach gibt Antworten auf die Frage „Warum brauchen wir so einen Tag eigentlich? “ und informiert am 6. und 7. März 2025 im Rodenbacher Rathaus über die nach wie vor bestehenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Selbst in reicheren und technologisch hochentwickelten Nationen und Regionen der Welt gibt es Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen.

In einigen Firmen bekommen Frauen geringere Löhne als ihre männlichen Kollegen für die gleiche Arbeit.
Auch besteht weiterhin ein Ungleichgewicht in Führungspositionen.
Der EU-Durchschnitt liegt bei 34,8 %* und in Deutschland sind beispielsweise nur etwa 28,7 %* der Führungspositionen von Frauen besetzt.
Es gibt verschiedene Gründe für dieses Ungleichgewicht, darunter traditionelle Geschlechterrollen.

In einigen Ländern dieser Welt dürfen Frauen immer noch nicht wählen, haben kein Recht auf eine Schulbildung, dürfen keinen Führerschein machen und brauchen die Erlaubnis ihres Ehepartners, sich außerhalb des Hauses frei bewegen zu dürfen.
Frauen werden auch häufiger Opfer häuslicher Gewalt, Unterdrückung und Zwangsehen als Männer.

Im Jahr 1911 wurde der Frauentag von der Frauenrechtlerin Clara Zetkin ins Leben gerufen.
Hintergrund war das Wahlrecht für Frauen, das zu dieser Zeit noch nicht bestand.
Der Tag ist auch heute noch wichtig, findet die Rodenbacher Fairtrade-Steuerungsgruppe, um auf die weiter bestehenden Ungleichheiten und die in diesem Zusammenhang zu bewältigenden Aufgaben mit Aktionen aufmerksam zu machen.
Solange bis jedes Mädchen und jede Frau frei, gleichwertig und ohne Grenzen ihr Leben verbringen kann.

(*Quelle: www.wirtschaftswissen.de)

Astrid Rieß-Wenzel, Mitglied der Rodenbacher Fairtrade-Steuerungsgruppe, und Birgit Peck, Mitarbeiterin im Rodenbacher Rathaus, am Informationsstand zum Weltfrauentag 2025 mit fairen Rosen.
Astrid Rieß-Wenzel, Mitglied der Rodenbacher Fairtrade-Steuerungsgruppe, und Birgit Peck, Mitarbeiterin im Rodenbacher Rathaus, am Informationsstand zum Weltfrauentag 2025 mit fairen Rosen.

Fairtrade-Steuerungsgruppe Rodenbach










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