Fairtrade-Gemeinde
Die Gemeinde Rodenbach ist seit November 2018
"fairrückt"!
Im April 2017 hat die Gemeindevertretung Rodenbach beschlossen, sich um den Titel Fairtrade-Town zu bewerben, um den regionalen und fairen Handel zu unterstützen.
Im Anschluss bildete sich eine Steuerungsgruppe aus den Bereichen der Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, um als treibende Kraft Aktivitäten vor Ort zu koordinieren und eine Vernetzung innerhalb der Kommune herzustellen.
Die Mitglieder der Steuerungsgruppe
Name | Organisation |
Antje Becker | SPD Rodenbach |
Helga Duda | FDP Rodenbach / Geschichtsverein Rodenbach |
Sonja Roncoletta | Gemeindeverwaltung |
Antonia Kappe | Adolf-Reichwein-Schule |
Edgar Kreuzer | AWO Rodenbach |
Renate Hopp | CDU Rodenbach |
Agnes Hallgat | |
Bruno Paciotti |
Da Bruno |
Astrid Rieß-Wenzel | Zivilgesellschaft |
Klaus Schejna | Bürgermeister der Gemeinde Rodenbach |
Richard Uhl |
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Astrid Tüting (oder Stellvertreter Henri Steinbach) |
Faire Kindertageseinrichtung Am Eichenhain |
Die Steuerungsgruppe konnte weitere Unterstützer wie die Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul und das Restaurant “Zur Waldschänke“ finden, um alle Bewerbungsvoraussetzung zur Auszeichnung als Fairtrade-Gemeinde zu erfüllen. |
Voraussetzungen zur Auszeichnung als Fairtrade-Gemeinde
- die Kommune verabschiedet einen Ratsbeschluss, dass bei allen öffentlichen Sitzungen sowie im Büro des Bürgermeisters fair gehandelter Kaffee sowie ein weiteres Produkt
aus dem Fairen Handel benutzt wird - es bildet sich eine lokale Steuerungsgruppe, welche die Aktivitäten voranbringt
- Einzelhandel und Gastronomiebetriebe müssen fair gehandelte Waren anbieten
- Kirchen, Schulen und Vereine müssen den Fairen Handel unterstützen
- Regelmäßige Durchführung von Bildungsarbeit und Informationsveranstaltungen
TransFair e.V. wird getragen von 36 Mitgliedsorganisationen, darunter BUND, MISEREOR, die Verbraucher Initiative, Oikocredit, UNICEF und der Weltladen Dachverband.
Was ist der Faire Handel?
Der Faire Handel ist eine internationale Bewegung für mehr Gerechtigkeit im Welthandel. Durch den Kauf von fair gehandelten Produkten werden Kleinbauern und Handwerker in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt, welche sich hierdurch eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft ermöglichen können.
Die Fairtrade-Standards beinhalten:
- Verbot von illegaler Kinderarbeit
- langfristige Handelsbeziehungen
- Mindestpreise, die von den Schwankungen der Märkte unabhängig sind
- feste Preisaufschläge für biologische Anbaumethoden
- Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte
- eine nachhaltige Wirtschaftsweise, welche die Umwelt schont
Wenn Sie Interesse haben uns zu unterstützen oder in anderer Weise zum Thema aktiv sind, wenden Sie sich bitte an die Steuerungsgruppe "Fairtrade-Gemeinde Rodenbach".
Unterstützen auch Sie den fairen Gedanken!