"Der Fluss" von Peter Heller
Jack und Wynn, zwei junge Männer, sind Studienfreunde. Beide lieben Abenteuer und haben bereits einige Kanutouren zusammen unternommen. In diesen Semesterferien starten sie ein großes Projekt durch teils wilde Gewässer im unwegsamen Teil des Ontario. Sie paddeln über Seen, die durch Flüsse verbunden sind. Teils können sie durchpaddeln, teils müssen sie ihr Kanu über Land tragen um Hindernisse wie Stromschnellen, Wasserfälle, Untiefen oder umgestürzte Bäume zu umgehen. Die zwei Freunde ergänzen sich perfekt. Während Wynn, der kräftigere von beiden sich mit Wildgewässern auskennt, ist der Jack der bessere Angler und Jäger. Die Freunde genießen die anstrengende Tour, alles verläuft harmonisch. Dann treffen sie auf ein Forscherpaar, das in Konkurrenz zueinandersteht und sich bekriegt. Die Studenten werden in den Kampf mit hineingezogen und die Situation wird immer lebensgefährlicher. Bei der bedrohlichen Lage tritt Der Unterschied in den Charakterzügen der beiden Freunde immer mehr in den Vordergrund und verstärkt die Spannung. Ein aufkommender großer Waldfeuer und das Wiedersehen mit zwei älteren und wilden Trunkenbolden erschwert noch die bereits so prekäre Lage. Wir tauchen ein in einen Strudel aus wilder Natur und dem Überlebenskampf. Eine Rettung scheint ausweglos.
Hellers Beschreibung der Natur ist einmalig, die Landschaft wird vor unseren Augen lebendig. Wir erfahren viel über das Fischen, Rudern, Kanufahren und das Leben in Outdoor.
Das Abenteuer ist furchterregend und gleichzeitig unfassbar schön. Absolut empfehlenswert für Diejenigen, die Abenteuer lieben und sie gerne selber erleben. Genauso geeignet für Abenteurer in Pantoffeln, die gerne darüber lesen.