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25.06.2024

"Wildtriebe" von Ute Mank

Buchcover "Wildtriebe"
Buchcover "Wildtriebe"

In einem leichten Ton erzählt Ute Mank die bedeutungsvolle Geschichte einer Großbauern-Familie.

Lisbeth führt mit ihrem Mann Alfred eine gute Ehe und einen großen Bauernhof. Deren Sohn Konrad heiratet Marlies, eine liebe junge Frau aus der Gegend. Er bringt sie auf den Hof und vom ersten Tag an herrscht Rivalität zwischen den so verschiedenen Frauen. Lisbeth, traditionell und mit festem Willen alles möge so weiter gehen wie bisher, ist peinlichst darauf bedacht, dass alle Regeln befolgt werden. Regeln geben Halt, sagt Lisbeth. Marlies ihrerseits findet wenig Gefallen an der Arbeit auf dem Bauernhof. Doch sie fügt sich. Bis sie merkt, dass hier auf diesem Bauernhof mehr Aufmerksamkeit dem gegeben wird, was die Nachbarn sagen, als dass eigene Probleme besprochen und gelöst werden.

Dieses Schweigen der Bauersleute erträgt sie nicht und sie fühlt sich verletzt, als sie merkt, auch ihr Mann gehört zu den Schweigsamen. Probleme löst er mit Arbeit und nochmal Arbeit. Zum Streiten und zum Lösen der Probleme allerdings braucht es Kraft, doch diese Kraft findet keiner. Bis aus der scheinbar scheuen und unsicheren Marlies eine Frau mit gutem Selbstbewusstsein wird und sie ihr eigenes Leben führen kann, braucht es Zeit.
Interessant wird es, als Marlies und Konrads Töchterlein Joanna geboren wird und diese sich erst zum Teenager, dann zu einer jungen Frau entwickelt und wiederum ihre eigenen Vorstellungen vom Leben hat.

Schließt sich der Kreis? Welche Veränderungen müssen stattfinden, damit das Leben auf dem Bauernhof durch Generationen gelingt? Wohin führt es, wenn immer geschwiegen wird? Wann muss der Mensch umdenken, um zu überleben, um den Anschluss ans Leben nicht zu verpassen? Auf all diese Fragen finden sich Antworten zwischen den Seiten dieses Buches.  

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