Bühnen-Highlights zur 990-Jahr-Feier
Viele dezentrale Veranstaltungen in den Höfen vom Alten Ortskern
Rodenbach (ah) Die Vorbereitungen zur „990-Jahr-Feier der Gemeinde Rodenbach“ im kommenden Jahr nehmen Fahrt auf.
Nachdem im September mehrere Arbeitsgruppen aus Vereinsvertretern, Einwohnern und Verwaltungsbediensteten gebildet wurden, tagte nun erstmals die Arbeitsgruppe „Dorffest“ im Sitzungssaal des Rathauses.
Der Leiter des Haupt- und Personalamtes, Udo Vitt, informierte zu Beginn der Festausschusssitzung die anwesenden Rodenbacher Vereins- und Verbandsvertreter über die ersten organisatorischen
Aktivitäten der Gemeinde und bat nun um konkrete Vorschläge für das Programm am Festwochenende vom 17. bis 19. Juli 2015 im Alten Ortskern in Niederrodenbach!
Die Teilnehmer waren sich einig, dass es ein Fest mit vielen dezentralen Veranstaltungen in den Höfen im Alten Ortskern geben soll und besondere Höhepunkte / „Highlights“ auf der zentralen Bühne vor dem
Alten Rathaus angeboten werden.
Der Umfang werde in einer der nächsten Sitzungen festgelegt, wenn die Vorschläge der Mitwirkenden gesammelt vorgelegt werden können.
Dann werde auch über die Gestaltung des Hauptplatzes entschieden. Zuvor werden alle Anlieger im Alten Ortskern Anfang November zu einer Informationsveranstaltung in den Saal der Gaststätte Schützenhof
(beim Pitt) zusammen mit einigen Vereinsvertretern eingeladen.
Neben Bediensteten der Verwaltung werden auch Volker Bingel (Volkschor Niederrodenbach), Helmut Reinert (FC Eintracht Oberrodenbach) und Hartmut Gratz (Kleingartenverein) aus der Arbeitsgruppe
„Dorffest“ Informationen geben und Fragen der Anwohner beantworten.
Der zweite wichtige Tagesordnungspunkt war die Vorstellung der Eckpunkte eines Sicherheitskonzeptes, das vom Ordnungsamt für die Festtage noch im Detail auszuarbeiten ist.
Der Leiter des Ordnungsamtes Guido Puhl ging auf die wesentlichen Punkte eines solchen Sicherheitskonzeptes ein.
Puhl klärte die Arbeitsgruppenmitglieder darüber auf, „dass seit den Vorfällen in Duisburg die Bestimmungen für die Vorbereitungen von Veranstaltungen mit großer Publikumsbeteiligung wesentlich strenger geregelt worden sind“. Außer der Sperrung des Inneren Zirkels mit Halte- und Durchfahrtsverboten und der Einhaltung der neuen Bestimmungen der Gaststättenverordnung bei der
Abgabe von Speisen und Getränken ist ein klares Sicherheitskonzept schriftlich auszuarbeiten.
Dabei ist der Brandsicherheitsdienst durch genügend Feuerwehrpersonal zu gewährleisten und mit den beiden Feuerwehren in Nieder- und Oberrodenbach zu vereinbaren.
Ein Sanitäts- und Sicherheitsdienst ist vorzusehen. Die Polizei und Bauaufsicht sind bei der Erstellung zu beteiligen, Für die Akzeptanz bei den Anliegern ist es wichtig, für die Bereitstellung von ausreichenden sanitären Einrichtungen zu sorgen. Über das Angebot an die Bevölkerung in Ober- und Niederrodenbach
einen Buspendelverkehr einzurichten muss mit dem Busunternehmen noch verhandelt werden.
Da die Finanzmittel der Gemeinde nicht überstrapaziert werden sollen, waren sich die Arbeitsgruppenmitglieder auch einig, dass die Veranstaltung nicht ohne Sponsoring in dem geplanten Umfang möglich sein wird.
Für die Bereitstellung der Bühne gibt es mehrere Interessenten und der Leiter des Haupt- und Personalamtes, Udo Vitt, wird nun mit den verschiedenen Anbietern der Bühnentechnik inklusiv Ton- und
Belichtungstechnik Gespräche führen um das Optimalste zu erreichen.
Dabei kann er auf den reichen Erfahrungsschatz langjähriger und festerfahrenen Arbeitsgruppenmitglieder zurückgreifen.
Die Moderation der Bühnenveranstaltungen wurde Matthias Hackerschmidt aus Ober- und Volker Bingel aus Niederrodenbach übertragen. Alle sind bemüht, das Konzept „Veranstaltungen von Rodenbachern für Rodenbacher“ durch zu halten und sie sind sich sicher, dass sich genügend Talente zur Verfügung stellen
werden.
„Jeder Bürger ist aufgerufen einen originellen Beitrag zum Gelingen des Festwochenendes zu leisten!“
appellierte Udo Vitt. „Bitte melden Sie sich bei mir!“
Am Ende der Sitzung präsentierte er dann noch die am Vortag vom Grafiker vorgelegten Entwürfe eines Logos für das Jubiläumsjahr. Dieses soll in unterschiedlichen Dateiformen den Akteuren zur Nutzung zur
Verfügung gestellt werden. Die Einigung auf eine Entwurfsvariante erfolgte in kürzester Zeit. Die Präsentation des Logos soll in Kürze erfolgen.