Einweihung des Kinderrechte-Spielplatzes
Ein starkes Zeichen für die Rechte der Kinder
Pünktlich vor dem Weltkindertag wurde am Freitag der neu gestaltete Spielplatz „Am Eichenhain“ feierlich als „Kinderrechte-Spielplatz“ eingeweiht.
Bereits im August wurde der Spielplatz im Rahmen des Rodenbacher Spielplatzentwicklungskonzepts umfassend erneuert.
Das Besondere: Die Kinder der Kita Am Eichenhain waren von Anfang an aktiv beteiligt.
Sie durften ihre Ideen einbringen, Vorschläge zur Gestaltung machen und bei der Auswahl der Spielgeräte mitentscheiden – ganz im Sinne ihrer Beteiligungsrechte, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention verankert sind.
„Ein Ort für Spiel, Bewegung und Begegnung für alle Generationen“, so beschreibt die Gemeinde das neue Gelände.
Und tatsächlich: Der Spielplatz ist nicht nur ein Ort zum Toben, sondern auch ein Lernort.
Zehn Tafeln mit den wichtigsten Kinderrechten stehen nun an den Spielgeräten.
Sie erklären kindgerecht, was jedes Recht bedeutet, und regen mit Fragen für Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Weiterdenken an.
Zur Einweihung erschienen zahlreiche Gäste, die das Projekt tatkräftig unterstützt haben: Thomas Eich vom Bauhof, der die Kinderrechte-Schilder installiert hat, Herr Rudolph und Frau Stolle als Vertreter der Gemeinde, sowie Herr Schwindt, erster Beigeordneter und Stellvertreter des Bürgermeisters Klaus Schejna. Auch Astrid Tüting, Leiterin der Kita Am Eichenhain, und Lena Webb, ihre Stellvertreterin, waren gemeinsam mit dem gesamten Team der Kita Am Eichenhain, allen Kindern sowie einigen Eltern vor Ort.
Bereits seit Februar 2024 engagieren sich die Einrichtungen „Am Eichenhain“ und „Tabalugaland“ aus Neuberg mit Hilfe dem Modellprojekt „Kinderrechte gemeinsam nachhaltig umsetzen“, das vom Hessischen Ministerium gefördert und vom Kinderschutzbund Gießen begleitet wird, aktiv für die Umsetzung von Kinderrechten im Alltag.
Ziel ist es, Kindern mehr Selbstbewusstsein, soziale Stärke und Mitbestimmung zu ermöglichen.
Das Team der Kita Am Eichenhain leistet dabei eine großartige gesellschaftliche Aufgabe: Es lebt Kinderrechte im Alltag, fördert sie aktiv und macht sie für Kinder und Erwachsene gleichermaßen sichtbar und erlebbar.
Mit ihrer Haltung und ihrem Engagement tragen die pädagogischen Fachkräfte dazu bei, dass Kinder ihre Rechte kennen, ernst genommen werden und sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln können.
„Kinderrechte sind kein einzelnes Projekt, sondern eine Haltung“, betont das Kita-Team bei der Einweihung. „Wir Erwachsenen müssen bereit sein, Macht abzugeben, um Kindern ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.“
Der Kinderrechte-Spielplatz ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie Bildung, Beteiligung und Schutzrechte im Alltag verankert werden können – und ein inspirierendes Beispiel für andere Gemeinden.