Kurs: Bedeutung der Pflege von Baumscheiben bei jungen Obstbäumen
Am Samstag, 29.03.2014 laden die Streuobstfreunde Rodenbach alle Interessierten zu einem Arbeitseinsatz auf zwei Hochzeitswiesen in Ober- und Niederrodenbach ein.
Das Hacken der Baumscheiben und jäten von Wildkräutern fördert das optimale Wachstum von jungen Obstbäumen.
Erfahren sie bei der praktischen Arbeit mehr über die Bedeutung von Wurzelkonkurrenz durch Wildkräuter und die Nährstoffversorgung gerade von jungen Obstbäumen und setzen Sie das Gelernte bei Ihren eigenen Bäumen in die Praxis um.
Die Streuobstfreunde Rodenbach pflegen seit 10 Jahren die Obstbäume auf den Hochzeitswiesen in Rodenbach. Zwischen 2004 und 2013 haben Brautpaare bei der jährlichen Pflanzaktion 73 hochstämmige Apfelbäume auf den drei Streuobstwiesen in Rodenbach angepflanzt.
Mit der Pflanzung des Obstbaumes ist es nicht getan. Gepflanzt ist der junge Obstbaum schnell, jedoch sind der Arbeitsaufwand für die Pflege der Baumscheiben und den Baumschnitt gerade in den ersten 8-10 Jahren höher als erwartet, aber während dieser Erziehungsphase zwingend notwendig. Die Pflege haben die Streuobstfreunde übernommen und die Brautpaare haben einen Kostenbeitrag für die Pflege geleistet.
Gerade im Frühjahr müssen die Baumscheiben der Obstbäume aufgelockert und unerwünschte Gräser und Wildkräuter entfernt. Eine Bodenverbesserung durch Mulchen und Düngergabe verbessert die Nährstoffversorgung. In jedem Frühjahr werden die Baumscheiben durch Hacken und Jäten der unerwünschten Wildkräuter freigestellt. Die Luft wirkt wie Dünger, der aufgelockerte Boden erwärmt sich leichter und die Wurzeln des Obstbaumes können sich besser mit den freigesetzten Nährstoffen versorgen.
Die Streuobstfreunde Rodenbach laden alle Hochzeitsbaumbesitzer auf den beiden Streuobstwiesen oberhalb des Lochseif und gegenüber Bauernhof Römer zu dem Arbeitseinsatz ein. Weitere interessierte Bürger sind herzlich Willkommen.
Treffpunkt ist am 29.03.2014 um 9.00 Uhr der Wendehammer im Lochseif. Dauer der Aktion ca. 3 Stunden.