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11.07.2006



BESPRECHUNGSPROTOKOLL



Dorferneuerung Oberrodenbach - Moderation Schützenhof

- Anlass:  Arbeitskreissitzung mit Vereinsvertretern im Bürgerhaus
- am:  31.05.2006
- Teilnehmer:  siehe Anwesenheitsliste


Gesprächsinhalt:

Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Schejna.

Die Gemeinde hatte mit gesonderter Einladung zu diesem Termin die Arbeitskreismitglieder, Vereinsvertreter und die Jugendpflege eingeladen. Die Gesprächsrunde war, wie bei der vorherigen auch, sehr gut besucht.

Zusammenfassung der bisherigen Arbeitsergebnisse:
Aufgrund dessen einige neue Personen teilnahmen, wurden die bisherigen Gesprächsergebnisse kurz zusammengefaßt und klargestellt, wo wir heute stehen.
Zu diesen bisherigen inhaltlichen Themen mußten keine vertiefenden Diskussionen mehr geführt werden.


Jugendarbeit

Von der Jugendpflege wurde im Vorfeld der Sitzung ein ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation der Jugendarbeit vorgelegt. In diesem Bericht sind die Ziele für die Zukunft definiert. Frau Plettka von der Jugendpflege hat den Bericht erläutert und mit den Teilnehmern der Gesprächsrunde ausführlich diskutiert. Sie hat u. a. herausgestellt, daß die Jugendarbeit in Oberrodenbach ausgesprochen gut funktioniert, daß die Angebote angenommen werden.

Da eines der Projektziele das gemeinsame Miteinander im Schützenhof darstellt, wurde vom Unterzeichner ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die möglichen künftigen Konfliktfelder zu beleuchten sind. Trotzdem wird von den Diskussionsteilnehmern eine besondere Problematik nicht gesehen. Natürlich müssen die Jugendlichen ihre eigenen Räume bekommen (auch eine eigene Toilettenanlage).
Von den Jugendbetreuern wird wieder betont, daß sehr gute Aussichten bestehen, die Jugendlichen in die Nutzungskonzeption des Schützenhofes zu integrieren. Dies bezieht sich nicht nur auf die baulich/räumlichen Themen, sondern insbesondere auf viele gemeinsame Schnittstellen.

Herr Kemper betont in diesem Zusammenhang, daß das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen von der Trägerschaft des Schützenhofes nicht nur benötigt werden kann, sondern daß der Träger auch ganz konkret eine Art von Zeugnissen ausstellen kann, da auch für künftige Arbeitgeber das Engagement von Jugendlichen außerhalb der Schule eine immer größere Bedeutung bekommt.

Klärungsbedarf besteht lt. Frau Plettka bezüglich der Personalkapazitäten für eine künftige aktive und bessere Betreuung.


Hauptthema der Gesprächsrunde:

Trägerschaft  Schon im Vorfeld hatte sich herauskristallisiert, daß die Trägerschaft in Form eines eingetragenen gemeinnützigen Vereins die sinnvollste Struktur für eine Trägerschaft darstellt, da den meisten Menschen in den ländlichen Regionen die Strukturen eines Vereins vertraut sind.
Nach einer langen ausgiebigen und teilweise zu detaillierten Diskussion, wer Mitglied werden kann und welche Beiträge Mitglieder zu zahlen haben, stellte sich nachfolgendes Ergebnis heraus.

Damit dieser neue Verein von Anfang einen guten und attraktiven Start bekommt, sollte die Mitgliedschaft nicht nur auf Einzelpersonen, sondern auch auf Gruppen und andere Vereine ausgedehnt werden. D. h., daß z. B. die Organisation der Kirche, des TVOs, die Feuerwehr, der Musikverein und natürlich auch die Gemeinde jeweils Mitglieder in diesem neuen Trägerverein werden.

Dieser Sachverhalt ist zu prüfen. So könnten z. B. auch Unternehmen Mitglied in dieser Trägerschaft werden. Damit wäre sichergestellt, daß von Anfang an ein hohes Maß an Akzeptanz entsteht. Das ist wichtig, denn es muß vermieden werden, daß sich diese neue Trägerschaft um eine Gruppe von Personen bildet, die sich möglicherweise selbst isoliert.

Dieses Konzept der Trägerschaft, welches konkret weiter verfolgt wird, würde dazu führen, daß die künftigen Aktivitäten und auch die Themen rund um den Schützenhof bei allen anderen Vereinen auf fruchtbaren Boden fallen, daß ein konstruktives Miteinander entsteht und der Schützenhof nicht als Konkurrenz empfunden wird.


Öffentlichkeitsarbeit


Aus vorgenannten Gründen ist in dem weiteren Verlauf der Projektentwicklung eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Verschiedene Möglichkeiten wurden diskutiert.
Ergebnis:

- Anläßlich des Weinfestes der Feuerwehr auf dem Dorfplatz am 23.09.06 soll in den Räu-
men des Schützenhofes eine noch vorzubereitende Info-Veranstaltung stattfinden.

- Insbesondere die Eltern von Jugendlichen könnten direkt über die Adressendatei der Ge-
meinde schriftlich über das Projekt informiert werden, ggfs. in Verbindung mit einer Einla-
dung zu der Veranstaltung am 23.09.06.


Arbeitsergebnis zur Trägerschaft


Von der Mehrheit der Teilnehmer wurde eine Absichtserklärung zur Vorbereitung einer Ver-
einsgründung unterzeichnet (s. gesonderte Liste).
Der Text und der Inhalt der Absichtserklärung war im Vorfeld durch Herrn Kemper vorbereitet.
Als Name und Arbeitstitel für die Vereinsvorbereitung wurde „Interessengemeinschaft Schützenhof" gwählt. Diese Interessengemeinschaft hat die Aufgabe, die Vereinsgründung konkret vorzubereiten. Als Sprecher dieser Interessengemeinschaft fungieren Herr Kemper, Herr Uftring und Herr Kunesch.


Weitere Vorgehensweise:

a) Von den Sprechers der Interessengemeinschaft wird die Struktur des künftigen Vereins
erarbeitet. Dies bezieht sich z. B. auf den Vereinszweck, eine Abklärung mit Amtsgericht
und Finanzamt, den Entwurf einer Satzung und eine juristische Prüfung, ob auch andere
Vereine und Organisationen Mitglied werden können.

b) Die Sprecher der Interessengemeinschaft werden zur nächsten Sitzung berichten,
27.06.06, 19.00 Uhr, im Bürgertreff.
Vorher findet eine Abstimmung zwischen dem Unterzeichner und der Verwaltung statt.
Insbesondere bezüglich der voraussichtlichen Investitionskosten.
Termin: 26.06.06, 10.30 Uhr, im Rathaus Rodenbach.


Resümée:

Aufgrund der bisherigen Arbeitsergebnisse kann davon ausgegangen werden, daß die Projektziele erreicht werden und insbesondere die komplexen Fragen der Trägerschaft geklärt und gelöst werden.

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