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02.11.2026

Sechs weitere Stolpersteine für Rodenbach: Gedenken und Erinnerung am 9. November

Bild der letzten Verlegung der Stolpersteine in Rodenbach
Bild der letzten Verlegung der Stolpersteine in Rodenbach

Am Montag, 9. November 2026, werden um 18:00 Uhr in der Bahnhofstraße 26 in Niederrodenbach sechs weitere Stolpersteine zum Gedenken an ehemalige jüdische Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde verlegt. Die Verlegung wird erstmals unmittelbar mit der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 verbunden.

Die neuen Stolpersteine erinnern an Susanne van Raalte, Berta Kaufmann, Isaak Kaufmann, Sara Kaufmann, Gerda Kaufmann und Heinz Kaufmann, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt, deportiert oder in den Tod getrieben wurden. Mit den sechs neuen Steinen wird künftig an insgesamt elf ehemalige jüdische Bürgerinnen und Bürger Rodenbachs erinnert.

Besonders prägend ist die aktive Beteiligung einer Jugendprojektgruppe. Im Rahmen eines durch die Partnerschaft für Demokratie Erlensee & Rodenbach im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ geförderten Projekts setzen sich Jugendliche intensiv mit den Lebensgeschichten der Opfer und der Bedeutung von Erinnerungskultur auseinander. Sie wirken an der Vorbereitung und Gestaltung der Gedenkveranstaltung mit und setzen damit ein sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und das Vergessen.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Gemeinde Rodenbach und PINOT – Jüdische Bildungsbausteine gUG organisiert. Eine Kranzniederlegung bildet den Abschluss des gemeinsamen Gedenkens.

Die Gemeinde Rodenbach lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an der Stolpersteinverlegung und der anschließenden Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Gemeinsam soll der Opfer gedacht und ein Zeichen für Menschlichkeit, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt werden.

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